| Pressekonferenz zu Faschismus 2.0 in Berlin |
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| Geschrieben von: Bernd Merling |
| Freitag, den 14. August 2009 um 17:27 Uhr |
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Bei der heutigen Pressekonferenz des von den Ländern getragenen Netzwerks www.jugendschutz.net zusammen mit dem Bundsjustizministerium und dem Verfassungsschutz wurde erneut auf die steigende Zahl rechtsextremistischer Websites hingewiesen. Als noch gefährlicher werden Videos und andere Beiträge auf youtube und in den social networks gesehen, weil diese vor allem gezielt Jugendliche ansprechen und vielen dieser Beiträge eben nicht auf den ersten Blick ihr rechtsextremistischer Charakter anzusehen ist. Wie auch www.faschismus2.de schon mehrfach erklärte, wird der wirkliche rechtsextremistische Inhalt solcher Gruppen, Diskussionsbeiträge und Videos hinter esoterischen, finanzpolischen oder sozialen Themen versteckt. Gerade Themen und Gruppen mit verschwörungstheoretischen Inhalten bilden hier eine besonders große Gefahr. Justizministerin Zypries wies darauf hin, dass eine zentrale Zensurbehörde nicht der richtige Weg sei, den Faschismus im Web 2.0 zu bekämpfen. Vielmehr so hieß es, seien die Nutzer selbst aufgerufen, sich faschistischen Tendenzen zu widersetzen und darüber aufzuklären. Aber auch die Provider - wie z.b. wkw, Facebook, studivz usw. - seien in der Pflicht derartige Inhalte aus ihrem Angebot zu entfernen. Quelle: www.faschismus2.de |


